Versottung
Schornstein- und Kaminversottungen sind unschöne, meist bräunliche Verfärbungen. Eine zusätzliche Gefahr ist, dass durch die starke Durchfeuchtung auch Schimmel auf der dem Wohnraum zugewandten Seite des Schornsteins entstehen kann.
Alte Heizungsanlagen haben oft eine hohe Abgastemperatur. Diese führt dem Schornstein meist genügend Wärme zu, so dass Versottungen und Durchfeuchtungen nicht so häufig auftreten. Beim Einbau neuer Heizungsanlagen entstehen dann oft Probleme, da die Abgastemperaturen geringer sind und Kondensat entsteht. Zusammen mit Rußablagerungen
entstehen so oft Versottungen.
Auch falsch berechnete, überdimensionierte Schornsteinquerschnitte können Versottungen zur Folge haben. Wenn eine Versottung schon vorhanden ist oder einer möglichen Versottung entgegengewirkt werden soll, kann mit der hochwertigen Spezialgrundierung MEM Anti-Sott gearbeitet werden, die die Versottungen einschließt.
Sie brauchen:
MEM Anti-Sott, MEM Iso Putz, MEM Super-Haftgrund
Werkzeug:
Quast, Putzbrett, Kelle
Verbrauch:
MEM Anti-Sott ca. 500 ml/m
2 (bei 3 Anstrichen),
je nach Saugfähigkeit des Untergrundes
MEM Iso Putz 25 kg/m
2 bei 2,5 cm Schichtstärke
1. Bereits befallene Flächen, wie z. B. geschädigter Putz, sind gründlich bis auf den tragfähigen Untergrund zu entfernen.
2. Fugen, die eine ungenügende Festigkeit aufweisen, sind ca. 2 cm tief auszukratzen und
z. B. mit MEM Gummi-Mörtel bündig zu schließen.
3. Befallene Flächen sollten mind. 20 cm über die belasteten Stellen hinaus behandelt werden.
4. Der zu behandelnde Untergrund ist mit MEM Anti-Sott 2- bis 3-mal gleichmäßig zu streichen (siehe Abb. D). Nach einer Wartezeit von mind. 30 Minuten kann die versiegelte Fläche mit Putz versehen werden.
Wir empfehlen anschließend ein Verputzen mit MEM Iso Putz.